Schön, dass du da bist
Über mich: Ich bin Annika Berger
31 Jahre, zweifache Mama, jeden Morgen barfuß auf der Matte im Wohnzimmer. Und ganz sicher nicht die Frau, von der du erwarten würdest, dass sie über Yoga schreibt.

Wenn du mich morgens um kurz nach sechs suchst, findest du mich auf einer Matte zwischen Sofa und Couchtisch. Meistens nicht allein. Mein Rücken im herabschauenden Hund ist bei uns zuhause ein beliebtes Klettergerüst, und die Schlussentspannung endet regelmäßig damit, dass jemand seinen Kuschelbären vermisst.
Perfekte Stille gibt es bei uns selten. Ich habe irgendwann aufgehört, darauf zu warten. Yoga passt sich meinem Leben an, nicht umgekehrt, und ich glaube, genau das ist der Grund, warum ich nach all den Jahren noch dabei bin.
Wie ich zum Yoga kam, obwohl ich nicht wollte
In meinen frühen Zwanzigern war ich das Gegenteil von entspannt. Immer unter Strom, den Kopf voller Listen, abends erschöpft und trotzdem nicht müde. Yoga hielt ich für Dehnen mit Räucherstäbchen. Ich war überzeugt, dafür viel zu unruhig zu sein, und außerdem viel zu unbeweglich. Meine Fingerspitzen kamen im Stehen nicht mal in die Nähe meiner Zehen.
Dann wurde ich zum ersten Mal schwanger. Was folgte, waren Rückenschmerzen, die morgens anfingen und abends schlimmer wurden, und ein Stresslevel, das mir selbst unangenehm auffiel. Eine Freundin sagte irgendwann: Probier doch mal Yoga. Ich habe geantwortet, dass mir dafür die Geduld fehlt.
Ein paar Wochen später lag die Matte trotzdem im Wohnzimmer. Ich weiß noch, wie skeptisch ich bei den ersten Übungen war, weil sie sich viel zu einfach anfühlten. Und ich weiß auch noch, wie ich nach zwanzig Minuten dalag und zum ersten Mal seit Monaten das Gefühl hatte, dass mein Kopf leise ist. In der Nacht habe ich durchgeschlafen. Das war der Moment.
Was sich seitdem verändert hat
Nach der Geburt meines Sohnes wurde die Matte mein Anker. Nicht, weil ich plötzlich diszipliniert gewesen wäre, sondern weil es der einzige Ort war, an dem eine Viertelstunde lang nichts von mir verlangt wurde. Yoga hat mir geholfen, mich in einem Körper wieder wohlzufühlen, der sich stark verändert hatte. Es hat meinen Rücken stabiler gemacht. Und es hat mich, das klingt pathetisch, aber es stimmt, deutlich freundlicher zu mir selbst werden lassen.
Beim zweiten Kind wusste ich schon, worauf ich mich einlasse. Und ich wusste vor allem, dass ich nie wieder feste Kurszeiten schaffen würde. Alles, was ich seitdem praktiziere, findet zuhause statt, angeleitet über Online-Kurse. Nicht, weil das die reinere Lehre wäre, sondern weil es das Einzige ist, was in meinem Alltag funktioniert.
Ich bin keine Yogalehrerin
Das ist mir wichtig, deshalb sage ich es direkt: Ich habe keine Ausbildung, kein Zertifikat und unterrichte niemanden. Was ich habe, sind Jahre eigener Praxis, ziemlich viele durchgearbeitete Online-Kurse und ein sehr gutes Gedächtnis dafür, wie es sich anfühlt, am Anfang zu stehen und sich für zu steif und zu unruhig zu halten.
Genau darüber schreibe ich hier. Nicht darüber, wie eine Haltung anatomisch korrekt heißt, sondern darüber, wie es ist, sie zum ersten Mal auszuprobieren, wenn niemand zuschaut. Wenn du eine fachliche Anleitung brauchst, findest du sie in einem guten Kurs, geführt von jemandem mit der entsprechenden Ausbildung. Meine Aufgabe sehe ich darin, dir zu helfen, den richtigen Kurs zu finden und tatsächlich anzufangen.
Was du auf dieser Seite findest
Zwei Dinge. Erstens Anleitungen und Erfahrungen rund um die Praxis zuhause, von der Morgenroutine über Übungen bei Nackenverspannungen bis zu der Frage, wie oft man als Anfängerin eigentlich üben sollte.
Zweitens Empfehlungen für Online-Kurse. Dabei halte ich mich an eine einfache Regel: Ich schreibe über einen Kurs erst, wenn ich ihn vollständig durchgearbeitet habe, und ich schreibe in jedem Bericht dazu, für wen er nichts ist. Über diese Links verdiene ich eine Provision, das steht ausführlich im Affiliate-Hinweis. Für dich ändert sich am Preis nichts.
Warum mir das Thema Krankenkasse so am Herzen liegt
Als ich erfahren habe, dass es Online-Yogakurse gibt, die als Präventionskurse nach § 20 SGB V anerkannt sind und deshalb von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden, habe ich das erst nicht geglaubt. Je nach Kasse bekommst du einen großen Teil der Kursgebühr zurück, manche übernehmen sie vollständig.
Das ist für viele Frauen der Punkt, an dem aus einem vagen Vorsatz eine Entscheidung wird. Deshalb habe ich dazu einen ausführlichen Ratgeber zur Kostenübernahme geschrieben, in dem der ganze Ablauf Schritt für Schritt steht.
Mein Tipp für den Einstieg
Wenn du wissen willst, mit welchem Kurs ich anfangen würde und warum, findest du meinen ausführlichen Erfahrungsbericht hier. Inklusive der Punkte, die mir nicht gefallen haben.
Und wenn du magst, schreib mir
Ich beantworte Mails selbst, manchmal mit ein paar Tagen Verzögerung, aber ich beantworte sie. Wenn du eine Frage zu einem Kurs hast, zur Erstattung, oder wenn du einfach nicht weißt, wo du anfangen sollst: support@yoga-online-kurse.de.
